Internet macht sozial aktiver

Ich hatte ja in „Ich liebe dich bis morgen“ bereits meine Meinung zu der These kundgetan, dass Chatten oder „das Internet“ im Allgemeinen dumm mache bzw. „die“ deutsche Sprache ruiniere. Thomas Kerstan veröffentlicht für die Zeit nun zu diesem Thema eine ifo-Studie, die zu belegen versucht, dass das Internet Kinder und Jugendliche sozial aktiver mache.

Die Forscher erklären ihre These damit, dass die Aktivität vor dem Computer eine (inter-) aktive sei, während vor dem Fernseher passiv konsumiert würde. Als Beispiele für interaktives Handeln nennen sie, dass Verabredungen über das Internet schnell getroffen werden und Informationen über Freizeitangebote leicht gefunden werden könnten.

Die Forscher haben sich bei ihrer Untersuchung zunutze gemacht, dass in Teilen Ostdeutschlands kein gut funktionierender Internetanschluss vorhanden ist. (Übrigens unglaublich, dass die Menschen so von kultureller und kommunikativer Teilhabe ausgeschlossen werden – und niermand etwas dagegen tut!) Die Gruppe dieser benachteiligten Internetnutzer konnte mit dem Rest der Bevölkerung verglichen werden. So war es möglich herauszufinden, wie sich (fehlender) Internetzugang auf soziales Verhalten auswirkt.

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