Hochbegabung: Früh habituiert sich, wer ein Meister werden will …

Götz Müller veröffentlicht auf SciLogs regelmäßig Beiträge zum Thema Hochbegabung. In seinem neusten Beitrag Frühste Indikatoren für hohe Begabung stellt er eine Studie vor, mit der anhand von Reiz-Habituierung von Säuglingen deren spätere Leistungen im sprachlichen Bereich vorhergesagt werden kann. Die Überraschung: Bereits im Säuglingsalter lässt sich durch diese Methode eine Vorhersage über spätere (Hoch-) Begabung treffen.

Besonders interessant finde ich, dass das Thema „Reizoffenheit“ und „-verarbeitung“ – welches auch im Erwachsenenalter für viele Hochbegabte eine Rolle spielt – bereits im Säuglingsalter große Relevanz zu besitzen scheint: Eltern hochbegabter Kinder kennen deren Unruhe, deren hohe Empfindlichkeit etc., hochbegabte Erwachsene kennen ihr Bedürfnis nach vielen neuen Stimuli, das Gefühl der Überforderung in Situationen mit vielen bzw. unbekannten Reizen etc.

Der Beitrag von Götz Müller ist übrigens auch geeignet, um eine gut verständliche Einführung in Methoden der Säuglingsforschung zu erhalten ( kann man zumindest im Studium der Psychologie, Linguistik und Pädagogik gut gebrauchen …).

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