Antisemitismus bleibt ein aktuelles Problem

Irgendwie habe ich mir das schon immer gedacht. Aber irgendwie hatte ich dafür bisher keine empirischen oder logischen Belege.  Ein Expertenbericht druckt es jetzt aber schwarz auf weiß: Antisemitismus sei heutzutage in Deutschland tief verankert. Dies berichtet die Zeit und bzieht sich dabei auf einen Bericht, der im Auftrag des Bundestages von einem unabhängigen Expertenkreis veröffentlicht worden sei.

Ganz verstehe ich nicht, warum die Zeit schreibt, dass dieser Antisemitismus „mittlerweile“ in der Mitte der Gesellschaft angekommen sei. Müsste man nicht eher davon ausgehen, dass es ihn immer noch dort gibt? Weiterhin wird in meinen Augen nicht deutlich, worin der latente Antisemitismus besteht, den es dem Bericht zufolge gebe. Auf der entsprechenden Seite des Bundestages steht lediglich, dass es sich um „latent antisemitische Einstellungen, also Denkmuster, die sich nicht in Straftaten äußern“ handele.

Eine andere Aussage erstaunt mich allerdings nicht: Dass beim Fußball rassistische, rechtsextremistische und antisemitische Voruteile und Parolen en vogue sind.

Insgesamt finde ich diesen bericht dennoch erschreckend und möchte noch einmal auf meinen Beitrag verweisen, in dem es darum geht, Schüler mit dem Judentum in Kontakt zu bringen.

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