Das erste Mal …

… einen unangekündigten Test schreiben, weil die Klasse permanent unruhig ist und nicht konzentriert arbeitet.

Fühlt sich blöd an, man muss aushalten, sich unbeliebt zu machen, Frust zu erzeugen, ungerecht zu sein, die Athmosphäre zu vergiften, durch Notendruck Disziplin herzustellen etc. Kein schönes Gefühl, zumal es den eigenen Vorstellungen vom pädagogischen Handeln widerspricht.

Aber mache ich dies – oder anderes – nicht, so wird sich die Situation nicht verbessern; anders habe ich es jetzt schon lange probiert. Motivation, Schüleraktivität, gute Strukturierung, kreative Aufgaben etc.  machen den Schülern und Schülerinnen zwar Spaß, aber dass wir dabei eben auch konzentriert und ruhig arbeiten müssen, auch „langweilige Analysen“ nicht vergessen dürfen, wird so nicht klar. Ich fühle mich nicht ernst genommen. Da hilft es auch nichts zu hören, dass das Referendaren, jungen Lehrern und vor allem Lehrerinnen meist so geht.

Also alle didaktischen und pädagogischen Phrasen aus dem Fenster werfen und den „Druck erhöhen“. Mal schauen, was passieren wird …

 

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Eingeordnet unter Alltag, Grenzwertig

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