Archiv der Kategorie: Frauen und Mädchen

Wechseljahre

Irgendwann im Hilfeplangespräch zur LRS-Einzelfallhilfe: Mutter ist fest davon überzeugt, dass ihre 11jährige Tochter gerade in die „Wechseljahre“ kommt. Na ja, inhaltlich hat sie ja irgendwie auch recht …

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Eingeordnet unter Alltag, Frauen und Mädchen, Lachen hilft gegen Burnout, Lese-Rechtschreib-Störung

Hochbegabte Mädchen und Germany’s Next Top Model

Gerade virtuell über einen tollen Artikel von Dr. Tanja Gabriele Baudson gestolpert. Die Autorin, die auf SciLogs über Hochbegabung schreibt, schafft es, die divergierenden Themen „Hochbegabung“ und „Germany’s Next Top Model“ logisch zusammenzuführen. Es entsteht ein amüsanter Artikel darüber, wie Frauen und Mädchen im Fernsehen verkauft und wahrgenommen werden und welche Vorteile es für junge Wissenschaftlerinnen haben könnte, demnächst nach Germany’s Next Top Brain zu suchen. Eine lesenswerte Gedankenspielerei … – also ich würde teilnehmen. 😉

Zum Artikel von Dr. Tanja Gabriele Baudson gehts –> hier.

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Hochbegabte Mädchen

Das Bild von Hochbegabten 

Hochbegabung: Früh habituiert sich, wer ein Meister werden will … 

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Liebe LeserInnen, den „generischen Maskulinum“ gibt es nicht!

ZuhörerInnen, Lehrer/innen, Studenten und Studentinnen – diese Schreibweisen mögen zwar beim Tippen umständlich sein, sind aber ein Zeichen für Gleichbehandlung von Männern und Frauen und aus psycholinguistischer Sicht angebracht. Das fasst Anatol Stefanowitsch gut begründet zusammen. Danke dafür!

Der Autor beschäftigt sich auf Sprachlog mit der Frage, ob es einen generischen Maskulinum gebe. Ob also, wie vielfach behauptet, bei der Verwendung bspw. von Berufsbezeichnungen nur in der männlichen Form die Existenz von Frauen mitgemeint sei bzw. mitverstanden werde. Ein Beispielsatz: „Die Politiker treffen sich in Brüssel zu weiteren Gesprächen.“  Mit „Politiker“ können hier Männern und/ oder Frauen gemeint sein; falls es im Bewusstsein der Sprachnutzer einen generische Maskulinum geben sollte, müsste verstanden werden, dass auch Frauen in der Gruppe sind/ sein könnten. Die Verfechter des generischen Maskulinums argumentieren dafür, dass man diese Form verwenden könne, da jeder wisse, dass mit der männlichen Bezeichnung auch Frauen bezeichnet werden.

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Das Bild von Hochbegabten

Vitus, Malcolm mittendrin, Das Wunderkind Tate – wer kennt nicht wenigstens einen dieser Filme und damit eines dieser Genies. Nebenbei: Sehenswert sind sie natürlich alle, sie brillieren durch überragende junge Hauptdarsteller und ihre philanthropische Inszenierung.

So unreflektiert möchte ich die Filme denn aber doch nicht lassen. In ihnen geht es um Menschen, die als hochbegabt und darum als Genies, Wunderkinder, Savants etc. gelten. Und das Bild, das dabei vom Hochbegabten gezeichnet wird, ist höchst unvollständig und verstellt den Blick auf die „ganz normalen Hochbegabten“, wie Andrea Brackmann (s. u.) sie tituliert hat.

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Wer ist diese Frau neben Che und Sartre? oder: Zeit-Quiz zur Gleichstellung

Oh je – und ich dachte, ich würde mich beim Thema „Gleichberechtigung“ wenigstens halbwegs auskennen. Aber nein, wieder einmal habe ich bei einem Zeit-Quiz unterdurchschnittlich schlecht abgeschnitten. Als Entschuldigung kann ich nur sagen: „Es ist alles viel schlimmer als gedacht.“ Aber das macht es ja auch nicht besser.

Zum Quiz geht’s –> hier!

 

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Hochbegabte Mädchen 

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Hochbegabte Mädchen

Vor kurzem las ich ein interessantes Interview von Frauenzimmer mit der Dipl-Psych. Petra Nagel über hochbegabte Mädchen. Die auf Hochbegabung spezialisierte Psychologin hebt insbesondere hervor, dass die besondere Begabung vieler Mädchen häufig nicht auffällt und seltener als bei Jungen diagnostiziert wird, weil Mädchen dazu neigen, sich anzupassen und nicht auffallen zu wollen. Durch ständige Unterforderung und das „Verstecken“ dieses Teils der Identität entwickelten Mädchen dadurch häufig psychosomatische Störungen, Depressionen, etc. Was selbstredend nicht heißen soll, dass nicht auch hochbegabte Jungen mit Problemen zu kämpfen haben.

Zu diesem Thema habe ich vor kurzem das Buch der Autorin Katharina Fietze gelesen, die speziell über hochbegabte Mädchen und über (zu) spät erkannte hochbegabte Frauen schreibt. Sie schildert Persönlichkeiten und (mögliche) Probleme speziell von weiblichen Hochbegabten. Zudem erstellt sie anhand von Frauen-Porträts ein Sammelsurium von Merkmalen der Hochbegabung. Damit zeichnet sie ein umfassendes Bild davon, was hochbegabte Frauen und Mädchen ausmacht, wie diese sich fühlen und die Welt wahrnehmen.

Frauen und Mädchen, die sich – jenseits des IQ-Wertes und den rein kognitiven Merkmalen – konstruktiv mit ihrer Hochbegabung auseinandersetzen wollen, kann ich diese Zusammenstellung von Merkmalen ans Herz legen – Frau wird sich hier wiederfinden und verstehen lernen.

Aus diesen Merkmalen lässt sich zudem ableiten, warum Frauen und Mädchen es oft mit ihrer Hochbegabung schwer haben, sie häufig sogar Quell für psychologische Erkrankungen ist. Auf letzteren Aspekt geht insbesondere die Psychotherapeutin Andrea Brackmann ein, die aus ihrer Praxis über die Besonderheiten von Hochbegabten schreibt. Auch Götz Müller, der auf SciLogs zum Thema Hochbegabung veröffentlicht (hinter diesem Blog steht unter anderem die Karg-Stiftung, die sich mit dem Thema Hochbegabung beschäftigt) und selbst Psychologischer Psychotherapeut ist, befasst sich mit dem Thema Hochbegabung und Psychotherapie.

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Das Bild von Hochbegabten 

Katharina Fietze: Kluge Mädchen. Frauen entdecken ihre Hochbegabung.

Andrea Brackmann: Jenseits der Norm – hochbegabt und hoch sensibel?

Andrea Brackmann: Ganz normal hochbegabt. Leben als hochbegabter Erwachsener.

Links

Leuchtfeuer Berlin

Petra Nagel 

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„Ich denke, also bin ich“ versus „Ich fühle, also bin ich“?

Cogito ergo sum, mag sagen, wer des Lateinischen mächtig ist, Descartes gelesen hat oder zumindest über eine philosophische Grundbildung verfügt respektive diese drei Worte schlicht und ergreifend auswendig gelernt hat, um ein wenig anzugeben. Bei mir treffen etwa zweieinhalb dieser Gründe zu; vielleicht ist das der Grund dafür, dass ich mir – wenn, dann – „Ich denke, also bin ich“ durch den Kopf gehen lasse. Neuerdings – und dazu hat ganz wesentlich Simone de Beauvoir beigetragen – beschleicht mich aber der Gedanke, dass „ich als Frau“ (Entschuldigen Sie den überflüssigen Exkurs, den diese Anführungszeichen implizieren und der ganz explizit eine Hommage an den kürzlich verstorbenen Loriot ist) eigentlich nicht als Senderin dieses Satzes gedacht bin.

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