Archiv der Kategorie: Vorgestellt

Projekt Geocaching

Oooooch, wir hatten vor Kurzem Konferenz und einer der TOP lautete „Projektwoche“. Leider stellt sich diese nun als verkappter Wandertag heraus.

Einerseits gut, weil das weniger Arbeit für mich bedeutet. Andererseits: Oooooch! Ich will schon seit Langem mein Geocaching-Projekt umsetzen.

Ich denke mir das so: Wir stellen einen Multi-Cache zusammen, der aus historischen/ kulturellen/ sportlichen und anderen Sehenswürdigkeiten des Ortes besteht, verfassen dazu Rätsel und Hintergrundinformationen.

Boa, wäre das toll geworden! Das Projekt würde Vieles vereinen: Schnitzeljagd, Technik, Recherche, Schreiben, Knobeln, drinnen und draußen Sein, online-Arbeit etc.

Dann geh ich halt wieder privat cachen …

 

Und wer überhaupt nicht weiß, wovon die Rede ist –> Geocaching.

(Wir sind die Verrückten, die mit GPS durch den Wald laufen.)

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EU-Projekttag: Material für Schulen

Anlässlich des EU-Projekttages am 06.Mai 2013 stellt die Bundeszentrale für Politische Bildung für Schulen Material bereit. Das Informationspaket kann über ein Bestellformular kostenfrei von Schulen erworben werden. Das Paket enthält Monografien, Unterrichtsmaterialien, Zeitschriften sowie eine Karte und ein Spiel zur Europäischen Union. Zur website der bpb gehts –> hier.

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Bücher für Kinder mit LRS?

Wer im Internet nach Anhaltspunkten dafür sucht, ob ein Kind spezielle Probleme beim Lesen und Schreiben hat, wird auf diverse „Checklisten“ stoßen. Auf Sinn und Unsinn dieser Ankreuz-Listen will ich jetzt nicht näher eingehen. Nur so viel: Sie können eine erste Orientierung bieten, ersetzen aber keine profunde Diagnostik. Auf diesen Checklisten findet sich jedenfalls meist die Frage, ob das Kind ungerne lese. Das kann wohl der Großteil der Eltern bejahen und leider ändert sich daran auch mit der Zeit und zunehmender Lesekompetenz wenig. Da hat das Gehirn im Erstkontakt mit dem Thema Lesen schlechte Erfahrungen gemacht und Lesen von diesen negativen Emotionen zu entkoppeln, ist wohl eine große Aufgabe. Daran, eine Lesemotivation bei Schülern und Schülerinnen mit Lese-Rechtschreib-Störung aufzubauen, ist wohl schon so mancher gescheitert … Darum hier einige Ideen, wie Bücher-Lesen trotz LRS gelingen kann.

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Einsatz von Gesten im Sprachunterricht

Mich interessiert derzeit die Frage, wie Lernen mit kognitionspsychologischen, psycholinguistischen und neurologischen Prozessen in Verbindung gesetzt werden kann. Einfacher gesagt geht es um die Frage, wie wir Sprachunterricht verbessern können, indem wir verstehen, was im Gehirn vor sich geht.

So bin ich auf einen Artikel von Dr. Manuela Macedonia gestoßen, die Mitglied in einer Max-Planck-Forschungsgruppe ist und auf dem MPI-Forschungblog veröffentlicht. Sie hat die Hypothese untersucht,  dass Gesten im Fremdsprachenunterricht helfen können, Vokabeln besser zu lernen. Dabei betrachtete sie die Frage, wie die von Gesten begleiteten Vokabeln im Gehirn repräsentiert werden. Sie kommt dabei zu dem Ergebnis, dass Vokabeln durch Gesten besser behalten werden können und führt das auf folgende Komponenten zurück:

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Der Kinderdoc: Heilpraktiker, Kügelchen und Co.

Gestern entdeckt und dann nicht mehr vom PC losgekommen: Den Blog eines Kinderarztes, der aus seiner täglichen Praxis berichtet. Lustig und tiefsinnig – beides zugleich. Mir sind denn wieder die Beiträge zum Thema „Impfen“ ins Auge gesprungen. Dazu hatte ich mich ja schon angelegentlich verbreitet, vor allem in Bezug auf Waldorfschulen, von denen immer wieder Masernerkrankungen ausgehen – den Impfgegnern sei Dank: –> Impfen bleibt sinnvoll –> Vom Sinn des Impfens

Hier eine kleine Auswahl von netten Anekdoten des Kinderdocs zum Thema:

wenn behörden esoterisch werden 

für die seelenbalance 

masern, leider mal wieder 

spendable krankenkassen 

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Das Bild von Hochbegabten

Vitus, Malcolm mittendrin, Das Wunderkind Tate – wer kennt nicht wenigstens einen dieser Filme und damit eines dieser Genies. Nebenbei: Sehenswert sind sie natürlich alle, sie brillieren durch überragende junge Hauptdarsteller und ihre philanthropische Inszenierung.

So unreflektiert möchte ich die Filme denn aber doch nicht lassen. In ihnen geht es um Menschen, die als hochbegabt und darum als Genies, Wunderkinder, Savants etc. gelten. Und das Bild, das dabei vom Hochbegabten gezeichnet wird, ist höchst unvollständig und verstellt den Blick auf die „ganz normalen Hochbegabten“, wie Andrea Brackmann (s. u.) sie tituliert hat.

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Antisemitismus bleibt ein aktuelles Problem

Irgendwie habe ich mir das schon immer gedacht. Aber irgendwie hatte ich dafür bisher keine empirischen oder logischen Belege.  Ein Expertenbericht druckt es jetzt aber schwarz auf weiß: Antisemitismus sei heutzutage in Deutschland tief verankert. Dies berichtet die Zeit und bzieht sich dabei auf einen Bericht, der im Auftrag des Bundestages von einem unabhängigen Expertenkreis veröffentlicht worden sei.

Ganz verstehe ich nicht, warum die Zeit schreibt, dass dieser Antisemitismus „mittlerweile“ in der Mitte der Gesellschaft angekommen sei. Müsste man nicht eher davon ausgehen, dass es ihn immer noch dort gibt? Weiterhin wird in meinen Augen nicht deutlich, worin der latente Antisemitismus besteht, den es dem Bericht zufolge gebe. Auf der entsprechenden Seite des Bundestages steht lediglich, dass es sich um „latent antisemitische Einstellungen, also Denkmuster, die sich nicht in Straftaten äußern“ handele.

Eine andere Aussage erstaunt mich allerdings nicht: Dass beim Fußball rassistische, rechtsextremistische und antisemitische Voruteile und Parolen en vogue sind.

Insgesamt finde ich diesen bericht dennoch erschreckend und möchte noch einmal auf meinen Beitrag verweisen, in dem es darum geht, Schüler mit dem Judentum in Kontakt zu bringen.

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