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Noch einmal: Christa Dürscheid zur „Chatsprache“ von Jugendlichen

Bereits zum zweiten Mal möchte ich die Linguistik-Professorin Christa Dürscheid zu Wort kommen lassen, diesmal in einem Interview mit der Redakteurin Linda Tutmann (Fokus Schule). Wie bereits im Artikel „Ich liebe dich bis morgen“ gezeigt, rückt die Forscherin auch an dieser Stelle das Bild vom „Sprachverfall durch Chatten und SMS“ gerade und reagiert erfrischend sachlich auf die Allgemeinplätze der Journalistin, die wohl die Meinung vieler Kulturpessimisten wiederspiegelt.

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„Ich liebe dich bis morgen“: Was machen SMS und Chat mit unserer Sprache?

Gott sei Dank! Was Sie hier gerade lesen und ich hier gerade schreibe, macht doch nicht dumm. Titelt zumindest Wolfgang Krischke für die ZEIT und bezieht sie sich dabei auf eine Studien der renommierten Professorin Christa Dürscheid, die sich schon seit Jahren mit dem Thema Sprache und „neue Medien“  beschäftigt. Sie resümiert, dass Sprachnutzung in Chats, SMS, Mails und in sozialen Netzwerken keinen nennenswerten Einfluss auf die Sprachnutzung in Schulaufsätzen hat. Krischke schlussfolgert, dass die zunehmenden Rechtschreibprobleme  der Schüler demnach nicht auf deren Lese- und Schreibtätigkeiten im Internet zurückzuführen sind.  Und reflektiert im Anschluss über nachlassende Rechtschreibfähigkeiten der Schüler. Und spannt damit genau den Bogen, der dann doch wieder die Themen Internetnutzung und vermeintlich nachlassende Sprachkompetenz vermischt.

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