Schlagwort-Archive: Deutschunterricht

Pädagogisches Material zu Lesestrategien

In meinem Artikel LRS und Textverstehen – Pädagogische Schlussfolgerungen bin ich bereits allgemein auf Lesestrategien im Unterricht eingegangen. Dabei hatte ich unter anderem auf die wissenschaftlichen Beiträge von Andrea Bertschi-Kaufmann und Gerd Kruse verwiesen. Beim Stöbern nach geeignetem Material für den Deutschunterricht fand ich jetzt (erst) pädagogische Materialien, in denen diese Forscher ihr Konzept praktisch umgesetzt haben. Ich habe mir den dritten Band von Lesen. Das Training besorgt, der sich mit den Lesestrategien beschäftigt. Die anderen beiden Bände befassen sich mit den Vorläuferkompetenzen Lesefertigkeit und Lesegeläufigkeit. Das 48 Seiten starke Heft über die Lesestrategien konzentriert sich auf eine Zusammenstellung von mehreren Lesestrategien, die in die Schritte Vor dem Lesen, Während des Lesens und Nach dem Lesen unterteilt sind.

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Vorgestellt: Geschichten-Würfel

Juchu, ich habe ein neues Spiel entdeckt! Eigentlich habe ich eines für den privaten Gebrauch gesucht (und gefunden), war aber von meinem Fund vor allem begeistert, weil er sich supergut für den Deutschunterricht eignet. Die Rede ist von Rory’s Story Cubes. Es handelt sich um jeweils neun Würfel, auf denen Symbole abgebildet sind. Je nach Set können das konkrete Aktionen oder abstrakte Zeichen sein. Die Würfel werden geworfen und aus den jeweiligen Symbolen sollen die Spieler eine Geschichte erfinden. Der Hersteller schlägt vor, die Geschichte mit „Es war einmal …“ beginnen zu lassen; die Würfel lassen aber unglaublich viel Raum für die verschiedensten Spielvarianten. Das macht dieses Spiel in meinen Augen für den Unterricht so interessant. Einige Ideen, die sowohl für den Muttersprach- als auch für den Fremdsprachunterricht genutzt werden können:

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„Ich liebe dich bis morgen“: Was machen SMS und Chat mit unserer Sprache?

Gott sei Dank! Was Sie hier gerade lesen und ich hier gerade schreibe, macht doch nicht dumm. Titelt zumindest Wolfgang Krischke für die ZEIT und bezieht sie sich dabei auf eine Studien der renommierten Professorin Christa Dürscheid, die sich schon seit Jahren mit dem Thema Sprache und „neue Medien“  beschäftigt. Sie resümiert, dass Sprachnutzung in Chats, SMS, Mails und in sozialen Netzwerken keinen nennenswerten Einfluss auf die Sprachnutzung in Schulaufsätzen hat. Krischke schlussfolgert, dass die zunehmenden Rechtschreibprobleme  der Schüler demnach nicht auf deren Lese- und Schreibtätigkeiten im Internet zurückzuführen sind.  Und reflektiert im Anschluss über nachlassende Rechtschreibfähigkeiten der Schüler. Und spannt damit genau den Bogen, der dann doch wieder die Themen Internetnutzung und vermeintlich nachlassende Sprachkompetenz vermischt.

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