Schlagwort-Archive: Geschichtsunterricht

Faktenfreiheit

Korrigiere gerade Klausuren. Geschichte. Oberstufe.

Manche sind getreu dem Motto geschrieben: Wer braucht schon Argumente und Fakten, wenn er Meinungen hat.

Na ja, am Stammtisch ist es auch nicht besser … Ich geh dann mal Bier trinken …

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DDR-Zeitzeugen im Unterricht

Wie bereits im Artikel Likrat – Lebendige Begegnung mit dem Judentum geschrieben, finde ich die „echte“ Begegnung mit „dem Fremden“, darunter fremde Menschen und die a priori fremde Vergangenheit spannend und lehrreich für den Unterricht. Weil sie neue Perspektiven vermittelt, Fremdes nachvollziehbar macht, Vorurteile abbaut, über den eigenen Standpunkt nachdenken lässt, Geschichte erlebbar macht, eine Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegewart dastellt, Schüler/innen aktiv werden lässt etc. pp. … und was sonst noch alles im Lehrplan steht.

Darum habe ich mich über den Hinweis von Christian Jung auf Zeittaucher gefreut: Der Autor weist auf ein Portal zur Vermittlung von DDR-Zeitzeugen hin. Hier können Zeitzeugen aus ganz Deutschland gesucht werden, von denen viele von der Stasi verfolgt wurden bzw. im Gefängnis waren.

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Vorgestellt: Juden nach 1945 in Deutschland

Ok, ich hab’s noch nicht gelesen. Das sei als erstes gestanden. Und ich möcht’s trotzdem empfehlen. Die Rede ist von einem von der ZEIT empfohlenen Sachbuch mit dem Titel Heimkehr der Unerwünschten von Olivier Guez. Es geht darin um Juden, die nach 1945 nach Deutschland zurückgekehrt sind. Olivier Guez schildert ein Stück deutscher Geschichte nach 1945 aus jüdischer Sicht – selbstverständlich mit Blick auf die Ereignisse der Vergangenheit.

Für mich ist es lesenswert, weil ich mir schon oft die Frage gestellt habe, wie Juden heute bzw. nach 1945 in Deutschland leben/ gelebt haben (da muss ich offensichtlich noch ein Stück Studium nachholen). Wenn ich’s dann gelesen habe, werde ich es auf jeden Fall für den Unterricht verwenden. Um mittels authentischer Geschichten zeigen zu können: „‚Die Juden“, das sind nicht nur die Opfer aus dem Zweiten Weltkrieg, die uns aus Betroffenheit etwas angehen müssen. Das sind auch noch heute unsere Mitbürger.“ Als eine Antwort auf die Fragen: „Müssen wir schon wieder Hitler machen? Wir wissen ja, dass das schlimm war.“ Um zu zeigen, dass Juden auch heute noch unsere Geschichte sind und gestalten.

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Vorgestellt: Likrat – lebendige Begegnung mit dem Judentum

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