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Liebe LeserInnen, den „generischen Maskulinum“ gibt es nicht!

ZuhörerInnen, Lehrer/innen, Studenten und Studentinnen – diese Schreibweisen mögen zwar beim Tippen umständlich sein, sind aber ein Zeichen für Gleichbehandlung von Männern und Frauen und aus psycholinguistischer Sicht angebracht. Das fasst Anatol Stefanowitsch gut begründet zusammen. Danke dafür!

Der Autor beschäftigt sich auf Sprachlog mit der Frage, ob es einen generischen Maskulinum gebe. Ob also, wie vielfach behauptet, bei der Verwendung bspw. von Berufsbezeichnungen nur in der männlichen Form die Existenz von Frauen mitgemeint sei bzw. mitverstanden werde. Ein Beispielsatz: „Die Politiker treffen sich in Brüssel zu weiteren Gesprächen.“  Mit „Politiker“ können hier Männern und/ oder Frauen gemeint sein; falls es im Bewusstsein der Sprachnutzer einen generische Maskulinum geben sollte, müsste verstanden werden, dass auch Frauen in der Gruppe sind/ sein könnten. Die Verfechter des generischen Maskulinums argumentieren dafür, dass man diese Form verwenden könne, da jeder wisse, dass mit der männlichen Bezeichnung auch Frauen bezeichnet werden.

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Wer ist diese Frau neben Che und Sartre? oder: Zeit-Quiz zur Gleichstellung

Oh je – und ich dachte, ich würde mich beim Thema „Gleichberechtigung“ wenigstens halbwegs auskennen. Aber nein, wieder einmal habe ich bei einem Zeit-Quiz unterdurchschnittlich schlecht abgeschnitten. Als Entschuldigung kann ich nur sagen: „Es ist alles viel schlimmer als gedacht.“ Aber das macht es ja auch nicht besser.

Zum Quiz geht’s –> hier!

 

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