Schlagwort-Archive: Hochbegabung

Spitzfindigkeiten Hochbegabter

Zu wann sollen wir denn die Berichtigung machen?

Zu Dienstag.

Zu welchem?

Zum kommenden.

… [Denkpause] … Der in zwei Jahren kommt auch.

Wo er recht hat …

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Eingeordnet unter Alltag, Grenzwertig, Lachen hilft gegen Burnout

Hochbegabte Mädchen und Germany’s Next Top Model

Gerade virtuell über einen tollen Artikel von Dr. Tanja Gabriele Baudson gestolpert. Die Autorin, die auf SciLogs über Hochbegabung schreibt, schafft es, die divergierenden Themen „Hochbegabung“ und „Germany’s Next Top Model“ logisch zusammenzuführen. Es entsteht ein amüsanter Artikel darüber, wie Frauen und Mädchen im Fernsehen verkauft und wahrgenommen werden und welche Vorteile es für junge Wissenschaftlerinnen haben könnte, demnächst nach Germany’s Next Top Brain zu suchen. Eine lesenswerte Gedankenspielerei … – also ich würde teilnehmen. 😉

Zum Artikel von Dr. Tanja Gabriele Baudson gehts –> hier.

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Hochbegabte Mädchen

Das Bild von Hochbegabten 

Hochbegabung: Früh habituiert sich, wer ein Meister werden will … 

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Eingeordnet unter Frauen und Mädchen, Grenzwertig

Das Bild von Hochbegabten

Vitus, Malcolm mittendrin, Das Wunderkind Tate – wer kennt nicht wenigstens einen dieser Filme und damit eines dieser Genies. Nebenbei: Sehenswert sind sie natürlich alle, sie brillieren durch überragende junge Hauptdarsteller und ihre philanthropische Inszenierung.

So unreflektiert möchte ich die Filme denn aber doch nicht lassen. In ihnen geht es um Menschen, die als hochbegabt und darum als Genies, Wunderkinder, Savants etc. gelten. Und das Bild, das dabei vom Hochbegabten gezeichnet wird, ist höchst unvollständig und verstellt den Blick auf die „ganz normalen Hochbegabten“, wie Andrea Brackmann (s. u.) sie tituliert hat.

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Eingeordnet unter Frauen und Mädchen, Grenzwertig, Medien, Vorgestellt

Hochbegabung: Früh habituiert sich, wer ein Meister werden will …

Götz Müller veröffentlicht auf SciLogs regelmäßig Beiträge zum Thema Hochbegabung. In seinem neusten Beitrag Frühste Indikatoren für hohe Begabung stellt er eine Studie vor, mit der anhand von Reiz-Habituierung von Säuglingen deren spätere Leistungen im sprachlichen Bereich vorhergesagt werden kann. Die Überraschung: Bereits im Säuglingsalter lässt sich durch diese Methode eine Vorhersage über spätere (Hoch-) Begabung treffen.

Besonders interessant finde ich, dass das Thema „Reizoffenheit“ und „-verarbeitung“ – welches auch im Erwachsenenalter für viele Hochbegabte eine Rolle spielt – bereits im Säuglingsalter große Relevanz zu besitzen scheint: Eltern hochbegabter Kinder kennen deren Unruhe, deren hohe Empfindlichkeit etc., hochbegabte Erwachsene kennen ihr Bedürfnis nach vielen neuen Stimuli, das Gefühl der Überforderung in Situationen mit vielen bzw. unbekannten Reizen etc.

Der Beitrag von Götz Müller ist übrigens auch geeignet, um eine gut verständliche Einführung in Methoden der Säuglingsforschung zu erhalten ( kann man zumindest im Studium der Psychologie, Linguistik und Pädagogik gut gebrauchen …).

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Eingeordnet unter Grenzwertig, Sprache

Vorgestellt: 37°-Reportage: Die Pathologisierung unserer Kinder

Ein wenig zu langsam, ein wenig zu schlau, ein wenig zu laut, ein wenig zu verträumt – ein wenig anders: die 37°-Reportage stellt Kinder vor, die in der Schule Probleme bekamen, weil sie nicht in in das Konzept passten, das auf „Normschüler“ ausgerichtet ist. Stattdessen bekommen die Kinder und ihre Eltern von Anfang an zu hören, dass „etwas nicht stimmt“, eine Therapieempfehlung oder Verdachtsdiagnose. Doch konsultierte Psychologen finden entweder kein eindeutiges Ergebnis oder stellen jede Menge sich wiedersprechende Diagnosen. Die absolvierten Therapien ändern nichts daran, dass die Kinder einfach nicht in die Norm der Schule passen wollen. Die Journalisten sprechen mit den Eltern, die diesen Diagnose- und Therapie-Marathon einige Zeit lang mitgemacht haben, bevor sie sich endlich trautem, ihrem ersten Eindruck zu glauben: Dass mit ihren Kindern alles in Ordnung ist, so lange es ihnen mit sich selbst gut geht. Dass nicht unbedingt mit ihrem Kind „etwas falsch“ ist, sondern dass es auch sein kann, dass die Schule eben nicht die richtige ist.

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Eingeordnet unter Alltag, Grenzwertig, Vorgestellt

Hochbegabte Mädchen

Vor kurzem las ich ein interessantes Interview von Frauenzimmer mit der Dipl-Psych. Petra Nagel über hochbegabte Mädchen. Die auf Hochbegabung spezialisierte Psychologin hebt insbesondere hervor, dass die besondere Begabung vieler Mädchen häufig nicht auffällt und seltener als bei Jungen diagnostiziert wird, weil Mädchen dazu neigen, sich anzupassen und nicht auffallen zu wollen. Durch ständige Unterforderung und das „Verstecken“ dieses Teils der Identität entwickelten Mädchen dadurch häufig psychosomatische Störungen, Depressionen, etc. Was selbstredend nicht heißen soll, dass nicht auch hochbegabte Jungen mit Problemen zu kämpfen haben.

Zu diesem Thema habe ich vor kurzem das Buch der Autorin Katharina Fietze gelesen, die speziell über hochbegabte Mädchen und über (zu) spät erkannte hochbegabte Frauen schreibt. Sie schildert Persönlichkeiten und (mögliche) Probleme speziell von weiblichen Hochbegabten. Zudem erstellt sie anhand von Frauen-Porträts ein Sammelsurium von Merkmalen der Hochbegabung. Damit zeichnet sie ein umfassendes Bild davon, was hochbegabte Frauen und Mädchen ausmacht, wie diese sich fühlen und die Welt wahrnehmen.

Frauen und Mädchen, die sich – jenseits des IQ-Wertes und den rein kognitiven Merkmalen – konstruktiv mit ihrer Hochbegabung auseinandersetzen wollen, kann ich diese Zusammenstellung von Merkmalen ans Herz legen – Frau wird sich hier wiederfinden und verstehen lernen.

Aus diesen Merkmalen lässt sich zudem ableiten, warum Frauen und Mädchen es oft mit ihrer Hochbegabung schwer haben, sie häufig sogar Quell für psychologische Erkrankungen ist. Auf letzteren Aspekt geht insbesondere die Psychotherapeutin Andrea Brackmann ein, die aus ihrer Praxis über die Besonderheiten von Hochbegabten schreibt. Auch Götz Müller, der auf SciLogs zum Thema Hochbegabung veröffentlicht (hinter diesem Blog steht unter anderem die Karg-Stiftung, die sich mit dem Thema Hochbegabung beschäftigt) und selbst Psychologischer Psychotherapeut ist, befasst sich mit dem Thema Hochbegabung und Psychotherapie.

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Das Bild von Hochbegabten 

Katharina Fietze: Kluge Mädchen. Frauen entdecken ihre Hochbegabung.

Andrea Brackmann: Jenseits der Norm – hochbegabt und hoch sensibel?

Andrea Brackmann: Ganz normal hochbegabt. Leben als hochbegabter Erwachsener.

Links

Leuchtfeuer Berlin

Petra Nagel 

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