Schlagwort-Archive: liegende Acht

Praktische Erfahrung: Die liegende Acht

Sinn und Unsinn der „liegenden Acht“ habe ich bereits erläutert. Mit Staunen kann ich nun verkünden: Das Üben von Überkreuzbewegungen macht den Kindern Spaß. Und, noch besser: Es hilft wirklich, unglaublich, die Auswirkungen sind spürbar. Gut, meine SchülerInnen vermeiden Überkreuzbewegungen immer noch, besser Lesen können sie auch nicht … Aber ich schwör’s: Seit wir das immer üben, verdrehe ICH Zahlen deutlich seltener. Wenn das nicht mal ein durchschlagender Erfolg meines sensiblen und kompetenten pädagogischen Vorgehens ist.

 

Weitere Artikel

Die liegende Acht als Allheilmittel

Ursachen von Lese-Rechtschreib-Störungen 

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Alltag, Lese-Rechtschreib-Störung

Die liegende Acht als Allheilmittel

Eine liegende Acht zu zeichnen … das baut Stress ab … das löst Blockaden … das hiflt gegen Legasthenie … und AD(H)S … das unterstützt die seelische Balance … das macht klüger … das führt zum Weltfrieden und macht uns alle zu guten Menschen. Das versprechen zumindest solche, die sich Kinesiologen nennen oder ähnliche wissenschaftlich nicht fundierte, meist esoterische Konzepte verfolgen. Für Kinder gibt es den Kassenschlager „Brain Gym“, eine Förderung, die bei allen möglichen Lernschwierigkeiten helfen soll und auf der so genannten „Edu-Kinestetik“ beruht. Selbstredend ist diese Methode, die einfach gegen alles helfen soll, wissenschaftlich nicht fundiert und in ihrer Wirksamkeit nicht belegbar – umgangssprachlich wird dies auch als „Humbug“ bezeichnet.

Nun bekenne ich mich schuldig: Ich lasse meine SchülerInnen liegende Achten malen. Und bestehe darauf, mich nicht als esoterischen Spinner abzutun. Denn das Zeichnen einer liegenden Acht hat tatsächlich positive Effekte. Nur ist dieses Phänomen deutlich komplexer, als uns Kinesiologen und Brain-Gym weißmachen wollen.

Weiterlesen

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Grenzwertig, Lese-Rechtschreib-Störung