Schlagwort-Archive: Motivation

Diagnose trifft Schüler

Gestern wollte ich mit einem meiner Schüler darüber sprechen, welche Ziele er für seine LRS-Förderung hat, warum er hier hin kommt. Andere Schüler hatten bereits angegeben, sie wollten in der Schule besser werden, ihre Noten verbessern – schon das als alleinige, extrinsische Motivation traurig genug. Der, wie er selbst sagt, ab morgen Neunjährige schüttelte nur den Kopf und dann traf mich geballtes Schülerleid: Er wisse auch nicht, was er hier solle, alle wollten bloß, dass er lerne, bis sein Kopf explodiere. Dass er hier sei, daran seien nur die Lehrer Schuld, die sagen würden, mit ihm sei etwas nicht in Ordnung. Dabei wäre er bloß langsamer als andere Schüler. Zum Beispiel die Mathelehrerin, die seiner Mutter gesagt hätte, er habe irgendetwas mit H, weil er im Unterricht immer nur halb so viele Aufgaben lösen könne wie die anderen und die Mathelehrerin die Aufgaben zu früh vergleichen würde. Überhaupt würden die Lehrer sagen, er sei krank und in seinem Kopf würde etwas nicht stimmen, das mit H eben. Durch Fragen finde ich heraus, dass es sich bei dem ominösen H um eine vermutete ADHS handelt.

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LRS und Textverstehen: Pädagogische Schlussfolgerungen

In den vorangegangenen Beiträgen zum Thema (s.u.) wurde dargelegt, wie Textverstehen bei Schülern mit und ohne Problemen funktioniert. An dieser Stelle soll darüber gesprochen werden, wie Schülern und Schülerinnen mit guten wie schlechten Leistungen im (Text-) Lesen und Verstehen gefördert werden können. Ich nenne hier nur einige zentrale Fördermöglichkeiten und verweise auf weiterführende Literatur beziehungsweise Links zu konkreten Fördermöglichkeiten.

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