Schlagwort-Archive: Nationalsozialismus

Hohe Ziele

Wenn dies bei meinem Unterricht zum Nationalsozialismus herauskäme, hätte ich alles erreicht, was ich mir vorgenommen habe.

Pathetisch: Hannes Wader und Konstantin Wecker: Sage Nein!

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Wo ist „Osten“?, Teil 2: Nationalsozialismus

Es gibt eine „EU-Osterweiterung“, nazionalsozialistische Wahnvorstellungen von der Besiedlung von „Lebensraum im Osten“, es gab die – diffamierend so genannte – „Ostzone“, es gab eine vorschnell so bezeichnete „Ostsiedlung“ im Mittelalter – doch wo liegt dieser „Osten“ überhaupt? Und was haben wir da zu suchen?

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Eingeordnet unter Frauen und Mädchen, Geschichtsunterricht

NS-Verbrechen: „Jeder konnte es wissen“

Diesen verlinkten Artikel möchte ich nicht groß kommentieren, sondern schlicht für sich selbst sprechen lassen. Marcus Roth schreibt für die ZEIT über die von ihm editierten Tagebücher Friedrich Kellners. Letzterer legt während der NS-Zeit in seinem Tagebuch Zeugnis darüber ab, was ein durchschnittlicher deutscher Bürger über die NS-Verbrechen wissen konnte. Für den Wissenschaftler Roth gehören diese Aufzeichnungen „zu den großen historischen Dokumenten des 20. Jahrhunderts“. Für den Geschichtslehrer also eine bereichernde Quelle, weil sie eine immer wieder auftauchende Frage der Schülerinnen und Schüler (mit-) beantworten kann: „(Warum) Hat denn keiner was bemerkt?“

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Weibliche Neo-Nazis – Schlägerinnen und brave Hausfrauen

Anne Haemnig veröffentlicht für den fluter einen Beitrag mit dem Titel Netzstrumpf im Springerstiefel – Die Neonazi-Szene wird weiblich. Den Artikel finde ich in mehrfacher Hinsicht interessant und kommentierenswert. Im folgenden wird es: erstens fakten- und sehr aufschlussreich, zweitens wissenschaftlich (und dabei ein wenig feministisch) und drittens polemisch.

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Eingeordnet unter Frauen und Mädchen, Geschichtsunterricht, Grenzwertig, Lachen hilft gegen Burnout

Vorgestellt: Reformpädagoge Adolf Reichwein auf dctp.tv

dctp.tv veröffentlicht kleine, aus Originalaufnahmen zusammengestellte Filmbeiträge zu bedeutenden Pädagogen. Darunter auch Adolf Reichwein, der durch seinen reformpädagogischen Schulversuch in einer Schule in Tiefensee (unweit von Berlin) und seinen späteren Widerstand gegen die Nationalsozialisten bekannt wurde. Wissenschaftlich ist der kurze Beitrag nicht ganz auf dem neustens Stand, weil er Reichweins pädagogisches Handeln per se als widerständiges Handeln begreift (siehe: Hohmann, Christine: Dienstbares Begleiten und später Widerstand. Der nationale Sozialist Adolf Reichwein im Nationalsozialismus, Bad Heilbrunn 2007). Dennoch: Zumindest für interessierte Laien empfehlenswert.

zum Film: Adolf  Reichwein

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Vorgestellt: Online-Angebot zur Geschichte einer deutsch-jüdischen Familie

Wieder einmal möchte ich ein hervorragendes Angebot der Bundeszentrale für politische Bildung vorstellen. Es handelt sich diesmal um eine Website zu den Lebenswege einer jüdischen Familie von 1914 bis heute. Das Projekt über die jüdische Familie Chotzen entstand in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Historischen Museums und mit Unterstützung der Gedenkstätte Haus der Wannseekonferenz. Die Namen allein stehen schon für Qualität. Die Seite zeichnet sich in meinen Augen aber vor allem dadurch aus,

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Vorgestellt: Juden nach 1945 in Deutschland

Ok, ich hab’s noch nicht gelesen. Das sei als erstes gestanden. Und ich möcht’s trotzdem empfehlen. Die Rede ist von einem von der ZEIT empfohlenen Sachbuch mit dem Titel Heimkehr der Unerwünschten von Olivier Guez. Es geht darin um Juden, die nach 1945 nach Deutschland zurückgekehrt sind. Olivier Guez schildert ein Stück deutscher Geschichte nach 1945 aus jüdischer Sicht – selbstverständlich mit Blick auf die Ereignisse der Vergangenheit.

Für mich ist es lesenswert, weil ich mir schon oft die Frage gestellt habe, wie Juden heute bzw. nach 1945 in Deutschland leben/ gelebt haben (da muss ich offensichtlich noch ein Stück Studium nachholen). Wenn ich’s dann gelesen habe, werde ich es auf jeden Fall für den Unterricht verwenden. Um mittels authentischer Geschichten zeigen zu können: „‚Die Juden“, das sind nicht nur die Opfer aus dem Zweiten Weltkrieg, die uns aus Betroffenheit etwas angehen müssen. Das sind auch noch heute unsere Mitbürger.“ Als eine Antwort auf die Fragen: „Müssen wir schon wieder Hitler machen? Wir wissen ja, dass das schlimm war.“ Um zu zeigen, dass Juden auch heute noch unsere Geschichte sind und gestalten.

Weiterer Artikel

Vorgestellt: Likrat – lebendige Begegnung mit dem Judentum

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