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Das Backfischbuch, Teil 2: Pucki

Was hat Generationen von Mädchen geprägt? Na klar, das „Backfischbuch“. „Backfischbuch“? Nein, es geht hier nicht um den Fischfang. „Backfisch“  ist die inzwischen aus der Mode gekommene Bezeichnung eines Mädchens in der Pubertät. Und es lohnt sich, diesem Backfischbuch einmal nachzustöbern, können doch unsere Mütter, Großmütter und Urgroßmütter ein Lied davon singen.

Typische Vertreter der Gattung Backfischbuch sind die Nesthäkchen-Bände von Else Ury und die Pucki-Reihe von Magda Trott. Werfen wir nun einen Blick in  „Pucki kommt in die höhere Schule“  von Magda Trott (Trott, Magda: Pucki kommt in die höhere Schule, Leipzig 1935).

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Ein Kommentar

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Ankündigung: Backfisch-Bücher

Bei meiner Recherche zu der Frage, was Mädchen in der Zeit des Nationalsozialismus lasen, hat mich eines besonders überrascht. Immer wieder geben die nationalsozialistischen Autorinnen in der Zeitschrift Jugendschriftenwarte an, dass die Mädchen so genannte „Backfischbücher“ in großer Anzahl lasen. Warum das erstaunlich ist? Erstens: Diese Bücher waren bei den Nationalsozialisten sehr unbeliebt, standen sie doch symbolisch für ein gutbürgerliches Welt- und Frauenbild aus dem späten Kaiserreich und der Weimarer Republik. Doch trotz aller Verbote und Forderungen der Nazis gingen diese Bücher von Hand zu Hand. Zweitens: Ich kenne persönlich einige Frauen, denen ihre Eltern ebendiese „Backfischbücher“ zu lesen gegeben haben, ich habe Freundinnen, bei denen ich diese Romane im Regal finde. Was sind das für Bücher, die jeden politischen und gesellschaftlichen Wandel überstehen? Und: Spricht das für ihre Qualität? Oder für die Rückschrittlichkeit der Leserinnen?

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