Schlagwort-Archive: ZEIT

Geschlagen wird immer noch

Dass etwa die Hälfte aller Eltern ihre Kinder schlägt – heute noch, in Deutschland -, schreibt Die Zeit mit Bezug auf eine Forsa-Umfrage, auf die die Zeitschrift Eltern Bezug nimmt (auf der Seite der Zeitschrift kann die Studien ausschnittsweise heruntergeladen werden). Demnach schlügen heutzutage deutlich weniger Eltern und wenn, dann meist nicht so stark und nicht aus der Überzeugung heraus, dass das Schlagen erzieherische Wirkung hätte. Dabei stellt der Autor/ die Autorin (nicht genannt) heraus, dass die Eltern meist aus Hilflosigkeit und mit Unrechtbewusstsein schlagen würden und sich hinterher bei ihren Kindern entschuldigten.

Erschreckend finde ich die folgende Formulierung:

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Eingeordnet unter Grenzwertig

Wer ist diese Frau neben Che und Sartre? oder: Zeit-Quiz zur Gleichstellung

Oh je – und ich dachte, ich würde mich beim Thema „Gleichberechtigung“ wenigstens halbwegs auskennen. Aber nein, wieder einmal habe ich bei einem Zeit-Quiz unterdurchschnittlich schlecht abgeschnitten. Als Entschuldigung kann ich nur sagen: „Es ist alles viel schlimmer als gedacht.“ Aber das macht es ja auch nicht besser.

Zum Quiz geht’s –> hier!

 

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Eingeordnet unter Frauen und Mädchen

Impfen bleibt sinvoll

Vor kurzem habe ich einen Artikel „Vom Sinn des Impfens“ veröffentlicht, in dem es unter anderem darum ging, dass „Impfgegner“ ihre Kinder nicht impfen lassen und damit andere gefährden. Besonders deutlich wird das am Beispiel von Waldorfschulen, von denen aus sich regelmäßig Masern verbreiten. Dem möchte ich noch einen Artikel der ZEIT (erschienen im Tagesspiegel) beifügen, der dafür sensibilisieren will, wie gefährlich Masern tatsächlich sind. Zum Artikel geht’s –> hier.

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Vorgestellt: Der Plan von der Abschaffung des Dunkels (Peter Hoeg)

Hinter dem leicht umständlichen Artikel verbirgt sich eines meiner Lieblingsbücher, ein Roman des dänischen Schriftstellers Peter Hoeg. Es sind gleich drei Gründe, die den Roman für mich zu einem unbedingt lesenswerten machen: Erstens wirft Peter Hoeg einen einmaligen Blick auf das (dänische) Schulsystem, indem er dieses aus der Perspektive eines Heimkindes – eines Kindes, dass nicht „innerhalb“ dieses Systems ist (wie er es seinen Protagonisten ausdrücken lässt) – beschreibt. Zweitens handelt es sich um einen nahezu philosophischen Roman, der sich mit dem Phänomen der Zeit beschäftigt. Drittens ist der Roman ein unglaublich verdichtetes Psychogramm, das den respektive einen Schlüssel zum Verständnis dieses Romans liefert. Ebendiesen Punkt möchte ich näher beleuchten.

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Internet macht sozial aktiver

Ich hatte ja in „Ich liebe dich bis morgen“ bereits meine Meinung zu der These kundgetan, dass Chatten oder „das Internet“ im Allgemeinen dumm mache bzw. „die“ deutsche Sprache ruiniere. Thomas Kerstan veröffentlicht für die Zeit nun zu diesem Thema eine ifo-Studie, die zu belegen versucht, dass das Internet Kinder und Jugendliche sozial aktiver mache.

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Internate: Anfällig für sexuellen Missbrauch? – Fortsetzung

Juchu! Ich kann Deutschlands beste Zeitung beeinflussen. Vor kurzem erst habe ich einen Beitrag dazu geschrieben, dass in der Presse mehr darüber berichtet werden sollte, ob Internate anfälllig für sexuellen Missbrauch sind. Schon am 24. und 27.05.2011  veröffentlicht die ZEIT zwei Artikel zu diesem Thema. Na gut, es könnte sich auch um Zufall handeln … Nichtsdestotrotz soll auf diese Artikel näher eingegangen werden, denn mein erster Beitrag ließ viele Fragen offen.

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